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Grenzerfahrung mit Nebenwirkung
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Grenzerfahrung mit Nebenwirkung

Pockinger Schüler wollen „Alpencross“ bewältigen und damit Kinderklinik unterstützen

Ich wollte schon immer die Alpen mit dem Mountainbike überqueren“, erklärt Julius Strangmüller. „Mich hat vor allem diese Grenzerfahrung gereizt“, stellt Christiana Jagode fest. „Ich finde es gut, dass wir auch etwas Gemeinnütziges tun“, freut sich Maximilian Dörfler. Die Beweggründe der drei Oberstufenschüler sind vielfältig, doch das gemeinsame Ziel verbindet sie: Zusammen mit ihren fünf Mitschülern wollen sie, angeführt von ihrem Seminarleiter Tobias Kriegl, im Rahmen ihres Projektseminars „Alpencross“ innerhalb von fünf Tagen die Alpen mit dem Mountainbike überqueren.
„Die Idee, ein solches Projekt-Seminar anzubieten, kam mir in der Elternzeit. Ich habe die Alpen bereits drei Mal selbst mit dem Mountainbike überquert und als ich von der Aktion des Kinderklinikums Passau „Strampeln für Strampler“ gehört habe, kam mir der Einfall, beides miteinander zu kombinieren“, berichtet der Projektleiter, der seit vielen Jahren am Wilhelm-Diess-Gymnasium Mathematik und Wirtschaft unterrichtet. Seine Idee stieß er auf reges Interesse bei den Elftklässlern. Insgesamt acht Teilnehmer, drei Mädchen und fünf Jungen, zählt sein Seminar „Alpencross“.
„Bis es im Juli aber endlich losgehen kann, wartet noch viel Arbeit auf uns“, erzählt Oberstufenschüler Lukas Hück. Jeder Schüler hat sein eigenes Aufgabenfeld zugeteilt bekommen, in dem er sich zum Beispiel mit dem Marketing, der Routenplanung, dem Trainingsplan, den Unterkünften, der Dokumentation oder der Gestaltung der Trikots beschäftigt.
Der Termin und die grobe Route stehen bereits fest. Los geht es am 21. Juli am Walchsee und planmäßig am 25. Juli möchten die Schüler in Riva den Gardasee erreichen. Die Strecke beträgt 360 Kilometer und die Truppe muss dabei 9000 Höhenmeter überwinden. Jeder Schüler des Seminars muss bis zum Tourbeginn über den erforderlichen Kenntnisstand rund um sein Mountainbike verfügen und in der konditionellen Verfassung sein, der fünftägigen Alpenüberquerung gewachsen zu sein. „Natürlich spielt auch der Teamgeist eine wichtige Rolle“, weiß der 37-jährige Projektleiter aus Erfahrung. Bei seiner Truppe mache er sich in dieser Hinsicht aber keine Sorgen: „Es ist bemerkenswert, mit welchem Engagement und Durchhaltevermögen die Schüler die anfallenden Aufgaben gemeinsam bewältigen und wie strukturiert sie bei der Planung vorgehen.“ 
„Es war uns sehr schnell klar, dass wir unsere Alpenüberquerung auch nutzen wollen, um auf die Aktion „Strampeln für Strampler“ des Passauer Kinderklinikums aufmerksam zu machen und diese auch zu unterstützen“, erklärt Maximilian Dörfler. Unter dem Motto „Abstrampeln für die Kleinsten“ sammelt die Kinderklinik Dritter Orden Passau Spendengelder, die kranken Kindern und Jugendlichen zugutekommen (www.wirbauenfuersleben.de/strampeln-fuer-strampler). Auch wenn sie diese Aktion unterstützen möchten, müssen sie erst ihre eigenen Kosten über die Spendengelder decken. „Für die Tour brauchen wir Trikots und die anfallenden Fahrtkosten müssen gedeckt werden“, weiß Julia Schmelz, die sich schon besonders auf die Grenzerfahrung freut. Um auf sich aufmerksam zu machen, nutzen sie mehrere Social Media Plattformen, setzen auf die Unterstützung der Presse und haben ihre eigene Website eingerichtet. Außerdem werden sie beim „ADVENTURE RACE“ am 8. Juli einen Stand aufbauen, bei dem sie Federmäppchen aus alten Fahrradschläuchen verkaufen wollen. Auch beim 6-Stunden-Rennen in Bad Griesbach und dem Schulfest wollen sie sich beteiligen, um Spenden zu sammeln.  Das Autohaus Schuster stellt ihnen für die gesamte Tour einen Kleinbus zur Verfügung und auch die stellvertretende Landrätin Gerlinde Kaupa hat ihnen die Unterstützung des Landkreises Passau zugesichert. 
Wer die junge Truppe auf ihrem Weg durch die Alpen und besonders die Kinderklinik Passau unterstützen möchte, dessen Spenden werden gerne entgegengenommen. Firmen, die das Projekt unterstützen wollen, haben die Möglichkeit, ihr Logo auf die Trikots der Mountainbiker drucken zu lassen. Informationen dazu gibt es im Internet unter www.wdgroadtotransalp.wordpress.com
 
Foto: privat
 


Autor: Julia Berner
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