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„Zusammenhalt macht‘s möglich!“
„Zusammenhalt macht‘s möglich!“
„Zusammenhalt macht‘s möglich!“

Emmersdorfer feiern mit Bischof Dr. Stefan Oster SDB Abschluss der Kirchenrenovierung

Emmersdorf. Da sage noch einer, dass ein „Schwarzbau“ hie und da nicht doch etwas Gutes hat! Noch dazu, wenn es sich um eine katholische Kirche handelt. 
Renate Födlmeier, die PGR-Vorsitzende von Emmersdorf, gab das jetzt zum Abschluss der Renovierungsarbeiten zum Besten, als sie ihre Rede unter die Überschrift „Zusammenhalt macht‘s möglich!“ stellte. Mit heiter-hintersinnigem Humor sagte sie: „Das war schon bei unseren Vorfahren so, denn vor über hundert Jahren befand sich hier ein von unbeugsamen Rottalern bevölkertes Dorf, das nicht aufhörte, der Passauer Diözese Widerstand zu leisten. Dieser Widerstand gipfelte darin, dass sie die alte Kirche abrissen und einen ,Schwarzbau‘ hinstellten, den ,Dom des Sulzbach-Tales‘. Der Nachteil war, dass sie über 20 Jahre warten mussten, bis der damalige Bischof das neue Gotteshaus einweihte.“
Zur Renovierung habe man sich wieder gesagt: „Zusammenhalt macht‘s möglich! – diesmal aber mit Unterstützung aus Passau. Dass das eine gute Idee war, sieht man am wunderbaren Ergebnis.“ Renate Födlmeier meinte das im doppelten Sinne: Zum einen die geglückte Außen- und Innenrenovierung, zum anderen den „zeitnahen“ Besuch von Bischof Dr. Stefan Oster SDB.
Zum Festtag hatte sich der Ort sauber herausgeputzt. Überall Fahnen in den Kirchen- und Landesfarben. Schon von Weitem waren die Böllerschützen Haidenburg zu hören, die Johannesbläser aus Johanniskirchen begeisterten mit schwungvoller Marschmusik. Und dem Kirchenchor sowie dem Effata-Chor aus Emmersdorf hätte man bei der prima Akustik in der Stephanuskirche gerne noch länger zugehört.
Bischof Stefan Oster gratulierte den Emmersdorfern zu dem, was sie „auf die Beine gestellt haben“. Sein Dank galt allen Beteiligten, besonders Kirchenpfleger Hermann Ameres, den er „als Motor der Kirchenrenovierung“ bezeichnete. 
Ein Herzensanliegen des Bischofs spürte man in der Predigt: Brauchtum und Traditionspflege seien schön und gut, aber Christen sollte es in erster Linie um die Freundschaft zu Jesus gehen. Die Kirche von Emmersdorf erstrahle nun in äußerer Schönheit. Damit verknüpfte Bischof Stefan den Wunsch, dass es sich jeder Einzelne möglich mache, in seinem Herzen auch die innere Schönheit des Glaubens aufleuchten zu lassen.
In seinem Schlusswort sagte Pfarrer Hans Heindl: „Die Kirche ist schön hergerichtet, die ,Rahmenbedingungen‘ stimmen. Es liegt jetzt an uns, und dazu lade ich Sie herzlich ein, das Herz für Jesus, den Herrn, zu öffnen, ihn neu hineinzulassen in unser Leben und gerne in diese Kirche zu kommen, um bei ihm in seinem Haus zu sein.“ Und die Chorgemeinschaft untermauerte diese Einladung mit dem Lied „Wer glaubt, ist nie allein“. 
 
Foto: Werner Friedenberger


Autor: Werner Friedenberger
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