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„Die arbeitenden Menschen und Betriebe sind mir wichtig“
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„Die arbeitenden Menschen und Betriebe sind mir wichtig“

Bischof Dr. Stefan Oster zu Gast bei Wacker und im Chemiepark Gendorf

Passau/Burghausen. Wo arbeiten die Menschen im Bistum Passau? Ein wichtiger Arbeitgeber für die Bevölkerung im Süden des Bistums ist die Chemieindustrie. Davon konnte sich Bischof Dr. Stefan Oster bei einem Besuch im Chemiepark Gendorf und bei der Firma Wacker in Burghausen überzeugen. Anlass gab ihm das 50-jährige Bestehens des KAB-Sekretariats Burghausen/Altötting und die Neubegründung eines Büros für die Betriebsseelsorge in Burgkirchen. 
Es war ein volles Tagesprogramm, das KAB-Diözesansekretär Andreas Wachter und Betriebsseelsorger Otwin Marzini dem Bischof zumuteten. Am Vormittag führte Geschäftsleiter Dr. Bernhard Langhammer und Betriebsratsvorsitzender Michael Schnabel von der Firma InfraServ Gendorf durch den Chemiepark Gendorf. Höhepunkte waren die Besichtigung des neuen Kraftwerks mit einer Gasturbine, die moderne Feuerwache, die Arbeitsräume der InfraServ Gendorf Technik und die Ausbildungsstätte. Wichtig war vor allem aber auch die Begegnung mit Mitarbeitern und Auszubildenden.
Am Nachmittag nahm sich Werkleiter Dr. Dieter Gilles die Zeit den Bischof und eine Delegation durch das Wackerwerk zu führen. Begegnungen mit Mitarbeitern im Werk Poly 8, im Anwendungstechnikum Silicone, in der Werkfeuerwehr und im Gesundheitsdienst standen auf dem Programm. Auch die Arbeit des Betriebsrates war wichtiger Bestandteil des Nachmittags sowie der gemeinsame Austausch. Der Bischof trug sich ins Goldene Buch der Firma ein und schloss den Werkbesichtigung mit einem Segen für die Mitarbeiter und den Betrieb ab.
In beiden Betrieben wird viel Wert gelegt auf eine gute Ausbildung und Bildung. Sicherheit steht in beiden Industriestandorten an oberster Stelle. Auch wurde deutlich, wie global die Unternehmen handeln und wie stark sie auch von politischen Begebenheiten abhängen. 
Angesprochen wurden auch Themen wie beispielsweise Integration, Flüchtlinge und Zeitarbeit. Wichtig war, zu sehen, welche Arbeitsbedingungen die Situation der Arbeitnehmer prägen.
Beeindruckend ist bei beiden Unternehmen nicht nur die Fläche und Größe der Anlagen, sondern auch die Mitarbeiterzahl. Im Chemiepark Gendorf sind etwa 4000 Menschen beschäftigt. Bei Wacker, dem größten Arbeitgeber im Landkreis Altötting, knapp 10000 Menschen. Die Frage, woher die Mitarbeiter kommen, präzisierte Werkleiter Dr. Gilles von Wacker auch auf das Bistum. 80 Prozent kommen aus dem Bistum Passau. 65 Prozent sind Katholiken. 
Bischof Stefan Oster nahm viele Begegnungen mit Mitarbeitern, Eindrücke und Gespräche mit nach Passau. Es wurde deutlich: Die Arbeitnehmer und die Betriebe sind ihm wichtig.
 
Foto: Tilo Rosenberger-Süß/ InfraServ GmbH & Co. Gendorf KG


Autor: AW
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