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Verklärung - ein klarer Auftrag
Verklärung - ein klarer Auftrag
Verklärung - ein klarer Auftrag
Die ein oder andere Kirche heißt so, manches Altarbild thematisiert sie und auch ein Rosenkranzgesätz ist danach benannt: die Verklärung Christi. Das Wort alleine ist irgendwie schwer zu verstehen, man kann sich nicht wirklich etwas unter Verklärung vorstellen. Die Szene der Verklärung ist aber generell eine ziemlich wichtige in der Bibel. Hier offenbart uns Gott seinen wahren Sohn. Gut, das mit der Sohnschaft ist jetzt nichts Neues, das kennen wir aus der Tauferzählung Jesu. In Mk 1,11 steht dazu: „Du bist mein geliebter Sohn, an dir habe ich Gefallen gefunden.“ Doch zurück zum heutigen Festtag der Verklärung Christi: Jesus ging damals mit Petrus, Jakobus und Johannes auf einen Berg. Dort oben ereignete sich etwas ziemlich verblüffendes: Jesus‘ Gesicht strahlte auf einmal wie die Sonne und seine Kleider wurden blendend weiß wie das Licht. So berichtet es uns der Apostel Matthäus (Mt 17, 2).
Also ist die Verklärung einfach eine Erleuchtung? Nicht ganz. Das Entscheidende fehlt noch: Wie bei der Taufe Jesu sprach auch bei seiner Verklärung eine Stimme aus der Wolke – dieselben Worte, mit einem Zusatz: „Auf ihn sollt ihr hören!“ 
Klarer Auftrag, oder? Das gestaltet sich in unserer Zeit aber manchmal ziemlich schwierig. Da gibt es hier und da für jeden von uns Versuchungen, Strömungen oder Meinungen, denen man versucht ist zu folgen. Aber gerade der Festtag der Verklärung Christi macht uns richtig gut deutlich, dass der Vater uns durch seinen Sohn so etwas wie ein Navigationssystem gibt, das uns schließlich wieder zu ihm führt, zum Vater. Seinen Jüngern macht die Verklärung übrigens klar: da kommt noch einiges auf sie zu. Der Leidensweg Jesu, aber auch die Auferstehung und der Sieg über den Tod. Ein passendes Lied für die Jünger damals wäre sicherlich folgendes gewesen: „Jesus lebt, mit ihm auch ich! Tod, wo sind nun deine Schrecken? Er, er lebt und wird auch mich von den Toten auferwecken. Er verklärt mich in sein Licht, dies ist meine Zuversicht!“ (GL 336)
 
Katharina Stumpf lebt ihren Glauben bewusst und gerne. In unserer Kolumne erklärt sie alle 14 Tage einen Aspekt des katholischen Glaubens speziell für junge Menschen. Katharina ist Masterstudentin der Kommunikationswissenschaft an der Otto-Friedrich-Universität Bamberg. Zuvor studierte die Fränkin Staatswissen-schaften an der Universität Passau. 


Autor: Katharina Stumpf
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