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Scouts are coming home
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Pfadfinder aus Passau auf den Spuren des Gründers Lord Robert Baden-Powell

Back to the roots und ab nach England“ hieß es für die rund 320 Teilnehmerinnen und Teilnehmer der DPSG Passau, die sich im Morgengrauen am Bahnhof Passau versammelten. Gemeinsam machten sie sich für zehn Tage auf nach England, um dort beim „Gilwellexpress- Kapitel neunzehnnullnull“ auf den Spuren ihres Gründers Lord Robert Baden-Powell zu wandeln. Ihr Ziel war der Gilwell-Park nahe London, ein wichtiger Zeltplatz und Treffpunkt für Pfadfinder aus der ganzen Welt, war doch schon der Gründer der Pfadfinderbewegung Robert Baden-Powell mit diesem Stück Land verbunden und wählte bei seiner Erhebung in den Adelsstand den Titel Baron Baden-Powell of Gilwell. Schon die Anreise war für die Kinder und Jugendlichen ein Abenteuer. Per Zug, Schiff und Bus ging es mit Zwischenhalt und Übernachtung in Köln für die aufgeregten Teilnehmer auf die Insel. Am Ziel angekommen, warteten die kommenden Tage viele neue Eindrücke und Erlebnisse. Eingebettet waren diese in die Spielgeschichte vom „Buch der Bücher“. Dieses Buch enthielt Figuren, die rund um den Beginn des 20 Jahrhunderts gelebt haben oder erfunden wurden, wie etwa Sherlock Holmes oder Peter Pan. Diese waren aber unglücklicherweise aus dem Buch herausgefallen und mussten nun gemeinsam mit den Teilnehmerinnen und Teilnehmern der Gruppe Abenteuer erleben, um wieder zurück in das Buch zu gelangen. Jeder Tag der Reise stand daher unter einem bestimmten Motto. So gab es einen „back to roots“- Tag, bei dem Pfadfindertechniken und Pfadfindergeschichte im Mittelpunkt standen. Die Kinder und Jugendlichen lernten dabei unter anderem auf verschiedene Arten Feuer zu machen oder konnten sich über das Leben von Baden Powell informieren. Beim „London calling“-Tag, wurde London mit einem Stadtspiel erkundet. Beim Markt der Möglichkeit hieß es für die Teilnehmer kreativ sein. An fast 20 Stationen konnte gebastelt, gespielt, gesägt und gesungen werden. Daneben gab es auch einen Stämmetag, bei dem jeder Stamm sein eigenes Programm gestalten konnte. Dabei zog es die einen ans Meer und die anderen in die Stadt, und manche erlebten die im Park angebotenen erlebnispädagogischen Abenteuer.  Umrahmt wurde das Lager von zwei Gottesdiensten, die am Anfang und am Ende jeweils gemeinsam vorbereitet und gefeiert wurden. Ausruhen und Abschalten konnte man in diesen aufregenden Tagen am Lagerfeuer und in der Spirijurte, die neben täglich festen Angeboten immer ein Ort war, an dem sich die Teilnehmerinnen und Teilnehmer zurückziehen und abschalten konnten. Möglich gemacht haben dieses unvergessliche Erlebnis für die Mitglieder der DPSG Passau neben zahlreichen Spendern vor allem die Projektleitung (Maria Kalleder, Daniel Ostermeier und Diana Rottenaicher) und viele ehrenamtliche Helferinnen und Helfer, die viel Zeit, Arbeit, Mühe und Liebe zum Detail in die Vorbereitungen investiert haben und ohne die weder Inhalt, Logistik noch die Versorgung möglich gewesen wäre. Unterstützt wurden die Ehrenamtlichen vom Diözesanbüro der DPSG in Passau. „Die Fahrt war für uns und die Kinder und Jugendlichen rundum gelungen“, so die Projektleitung. „Jetzt brauchen wir aber eine kleine Verschnaufpause, bevor wir im Herbst wieder mit der DPSG-Arbeit in der Diözese starten.“
 
Foto: DPSG


Autor: red
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