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Caritas macht Türen weit auf
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Gäste können sich im Konradinum selbst ein Bild machen – Auftakt zur Herbstsammlung

Passau. PSBB – Was ist das? Wie bekomme ich Waren bei der Tafel? Wer sitzt hinter den bunten Glasfenstern dort im 5. Stock? Wenngleich seit Sommer im Konradinum schon Betrieb herrscht, wissen nicht alle, die auf der Schanzlbrücke entlangfahren, was in diesem neuen Caritashaus los ist. Beim Tag der offenen Tür am Samstag, 23. September,  gab es Antworten.
„Wir setzen uns mit Energie für Menschen in Not ein“, fassten die Caritasvorstände, Diakon Konrad Niederländer als Bischöflicher Beauftragter und Caritasdirektor Michael Endres, zusammen. Sie erinnerten mit Ralph Schmieg, geschäftsführender Vorstand des Kreiscaritasverbandes, auch an die Herbstsammlung, die unter diesem Motto in ganz Bayern stattfindet.
„Was habt ihr sehen wollen?“ Inspiriert durch diese Frage aus dem geistlichen Impuls zu Beginn, waren die Besucher eingeladen, diese Räume, in denen sich das Leben in seiner ganzen Bandbreite abspielt, zu entdecken. Das Konradinum ist ein Spiegel der Gesellschaft. Hier erhalten Menschen Rat und Hilfe, die finanziell und sozial unter die Räder gekommen sind: Jugendliche, die straffällig geworden sind, Menschen, deren Leben von Drogen, von der Spielsucht oder von anderen Zwängen beeinträchtigt ist.
Mit dem Konradinum begibt sich die Kirche von Passau zu Menschen, die in der Gesellschaft gerne übersehen werden. Dort spielen Geschichten von Abschieden und Neuaufbrüchen, von Flucht und Ankommen, vom Scheitern und wieder auf die Beine kommen, von Abhängigkeit und Freiwerden, die betroffen machen und Mut machen können.
Treppauf, treppab informierten sich viele Caritasmitglieder und Passauer über die Dienste des Caritasverbandes für die Diözese Passau e.V. und des Caritasverbandes für Stadt und Landkreis Passau e. V. Wer sich in der Herberge umgeschaut hat, weiß nun, dass Obdachlose dort eine anständige Unterkunft auf Zeit finden. Wer in der Kleiderkammer stöberte, fand gut erhaltene Mode für ein würdevolles Auftreten. Wer sich die Suppe holte, hat jetzt selbst erfahren, was es heißt, Tag für Tag in der Suppenküche „Täglich Brot“ um eine warme Mahlzeit anzustehen.
So gab es in den jeweiligen Etagen viel zu besprechen: Mal die Angebote der Allgemeinen Sozialberatung und Wohnungslosenhilfe, mal Betreuungsfragen und Vorsorgevollmachten. Viele fleißige Hände ermöglichten einen Tag voller neuer Einblicke mit der Gewissheit: Im Konradinum ist jeder Tag ein Tag der offenen Tür.
 
Foto: can


Autor: can
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