Wallfahrt

Für Körper, Geist und Seele

Redaktion am 13.08.2024

2024 08 09 pb alb radwallfahrt pv eichendorf1 Foto: Ulrich Altmann
Ein großer Erfolg war die erste Radwallfahrt des Pfarrverbandes Eichendorf. Im Bild: Tour durchs niederbayerische Hügelland.

Ein großer Erfolg war die erste Radwallfahrt des Pfarrverbandes Eichendorf. Galgweis und Sammarei waren die Ziele der Pilger, die rund 70 Kilometer zurücklegten. Das Motto lautete: Zeige mir, HERR, Deine Wege und lehre mich Deine Pfade!

Pfarr­ge­mein­de­rats­mit­glied Klaus Ott aus Inders­bach hat­te vor eini­ger Zeit die Idee, dass sich der Pfarr­ver­band doch auch ein­mal gemein­sam mit dem Rad auf eine Wall­fahrt bege­ben könn­te. Schnell fan­den sich Unter­stüt­zer dafür. Getreu dem Mot­to“ des 4. Ver­ses des Psalms 25 („Zei­ge mir, HERR, Dei­ne Wege und leh­re mich Dei­ne Pfa­de!“) hat­te Pater Jos­hy alle, die sich die ins­ge­samt ca. 70 Kilo­me­ter lan­ge Stre­cke nach Samma­rei und wie­der zurück zutrau­ten, ein­ge­la­den, an die­sem Vor­ha­ben teilzunehmen. 

In zwei Grup­pen auf­ge­teilt, mach­ten sich die Pedal-Pil­ger über den Rad­weg nach Enz­er­weis und Dor­nach auf den Weg. In Galg­weis stand am Kir­chen­vor­platz bereits ein Emp­fangs­ko­mi­tee aus Pater Jos­hys vor­ma­li­gem Pfarr­ver­band Alten­markt bereit, um die Wall­fah­rer­grup­pe herz­lich zu begrüßen.

Mes­ne­rin Lui­se Brandl hat­te alles für den geist­li­chen Impuls, den Gemein­de­re­fe­ren­tin Ger­traud Dick­gie­ßer vor­be­rei­tet hat­te, bereitgestellt. 

Vor­wie­gend weit­ab der stark befah­re­nen Stra­ßen ging es über Beu­tels­bach wei­ter nach Samma­rei. Vor der präch­ti­gen Wall­fahrts­kir­che Mariä Him­mel­fahrt war­te­ten schon die­je­ni­gen Wall­fah­rer aus dem Pfarr­ver­band Eichen­dorf, die sich mit dem Auto­mo­bil auf den Weg zur Got­tes­mut­ter gemacht hatten.

Impressionen

Ein gro­ßer Erfolg war die ers­te Rad­wall­fahrt des Pfarr­ver­ban­des Eichen­dorf. Die Pil­ger fei­er­ten in Samma­rei einen Got­tes­dienst. Dort ent­stand auch das Gruppenbild.

Fotos: Ulrich Altmann

Pater Jos­hy ging in sei­ner Pre­digt auf die Fro­he Bot­schaft und das Wun­der der Brot­ver­meh­rung ein und stell­te fest, dass außer Fra­ge ste­he, dass für Jesus, den Sohn des all­mäch­ti­gen Got­tes, nichts unmög­lich sei. Der Pre­di­ger beton­te in dem Zusam­men­hang die wich­ti­ge Rol­le der Frau­en für die Gesell­schaft, die Kir­che und den Glau­ben. Heu­te braucht es gar kei­ne Wun­der mehr! Es ist nur not­wen­dig, dass die­je­ni­gen, die etwas haben – sei es Zeit, Kraft, Mut, Erfah­rung, Glau­ben etc. –, es ein­fach mit denen, die nichts oder nicht so viel davon haben, tei­len!“, been­de­te der Geist­li­che sei­ne Predigt.

Nach dem Got­tes­dienst, des­sen musi­ka­li­sche Gestal­tung Orga­nist Mar­tin Krempl an der ältes­ten Orgel des Bis­tums Pas­sau über­nom­men hat­te, lud Mes­ne­rin Ani­ta Schnei­der zu einer Kir­chen­füh­rung ein. Mit ihrer sym­pa­thi­schen Art und ihrem umfang­rei­chen Wis­sen über das beein­dru­cken­de Got­tes­haus und sei­ne Geschichte(n) begeis­ter­te sie ihre Zuhö­re­rin­nen und Zuhö­rer auf Anhieb. 

See­lisch sowie kul­tu­rell und his­to­risch mit vie­len Infor­ma­tio­nen bes­tens gestärkt ging es vor das Kir­chen­por­tal zum gemein­sa­men Erin­ne­rungs­fo­to. Danach durf­te natür­lich – ganz im Sin­ne der erschlos­se­nen Tex­te aus der Hei­li­gen Schrift – die leib­li­che Stär­kung für die 24 Män­ner, 32 Frau­en und vier Kin­der nicht feh­len. Der Kir­chen­wirt“ war dafür eine gute Adresse. 

Anschlie­ßend mach­ten sich die Wall­fah­rer wie­der auf die Heim­rei­se. Höchst zufrie­den schmie­de­ten die begeis­ter­ten Rad­ler schon bei ihrem zur abschlie­ßen­den Abküh­lung ein­ge­leg­ten Zwi­schen­stopp an der Eis­die­le am Aiden­ba­cher Markt­platz die ers­ten Plä­ne für die nächst­jäh­ri­ge Pedal-Wallfahrt.

Text: Ulrich Altmann

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